Der Glaube ist für Christen nicht das Hoffen auf die Gnade eines übermenschlichen Wesens, das Wohlverhalten belohnt. Es geht auch nicht um bestimmte Wahrheiten, an denen es festzuhalten gilt. Das Zentrale unseres Glaubens ist eine persönliche und lebendige Beziehung zu Jesus Christus, der von den Toten auferstanden ist und lebt. Und diese Beziehung wird einem geschenkt, nicht weil man sie verdient hätte, es ist einfach Gnade. Aus der Nähe zu Jesus entsteht dann ein neues Leben, nicht „auf Wolke sieben“ aber unvergleichlich gut. Und dieses Leben endet nicht mit dem Tod, sondern wir dürfen die Ewigkeit mit Jesus verbringen.

Zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus gibt die Bibel viele Hinweise. Hier einige davon:

1. Gott ist unser Schöpfer. Wir sind keine anonymen Nachfahren von Menschenaffen, nicht das Endprodukt einer Evolution. Nein, Gott hat die Welt geschaffen. Sie ist Ausdruck seiner Liebe und Phantasie. Wir leben weil Gott uns gewollt hat. (1. Mose Kap. 1+2, Psalm 139)

2. Unser Leben ist nicht sinnlos, weil Gott uns liebt. Der große und allmächtige Gott liebt alle Menschen auf dieser Welt. Diese Tatsache gibt unserem Leben Sinn und macht uns reich. Gottes Liebe ist grenzenlos. (Johannes 3, 16)

3. Es gab eine katastrophale Fehlentscheidung. Gott gab dem Menschen einen freien Willen. Die ersten Menschen missbrauchten ihn und wollten von ihm unabhängig sein, autonom. Das machte die Beziehung zu Gott kaputt. Die Bibel hat dafür ein oft missverstandenes Wort: Sünde. Sünde ist ein Zustand, falsches Tun ist nur die Folge dieser Trennung von Gott. Die Sünde ist die Ursache für Beziehungsprobleme, Orientierungslosigkeit, Krieg und Chaos, Leid und Not. (1. Mose Kap. 3+4)  Aber Gott schweigt nicht.

4. Gott spricht zu uns durch die Bibel. Trotz dieser Trennung hat Gott uns Menschen nicht aufgegeben. Die Bibel ist der Liebesbrief Gottes an uns. Sie zeigt uns wie wir leben sollen und wie wir wieder zu ihm zurückfinden können. Die Bibel ist Gottes vollkommenes Wort. (2. Timotheus 3, 16+17)  Sie macht u.a. folgende Aussage.

5. Es gibt nur zwei Wege und zwei Ziele. Jesus spricht in der Bergpredigt ganz klar davon. Es gibt einen Weg ohne Gott, der nach dem Sterben in die ewige Verdammnis, die Hölle, führt. Und es gibt einen Weg mit Gott, der ins ewige Leben führt, zu ihm in den Himmel. Jeder Mensch hat die Wahl (Matthäus 7, 13+14). Auf welchem Weg befinden Sie sich?

6. Jesus Christus ist die Rettung. Gott handelte. Er verließ den Himmel und wurde Mensch in Jesus Christus. Er kam zu uns in die Welt um uns zu retten und die Tür zu Gott wieder aufzumachen. Jesus sagt „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14, 6) Aber wie hat er die Tür geöffnet?

7. Jesus starb für uns. Weil er uns liebt, will er nicht, dass wir verloren gehen. Weil Gottes Gerechtigkeit aber Strafe für uns Sünder verlangt, ließ sich Jesus ans Kreuz nageln, freiwillig. Er bezahlte mit seinem Leben die Strafe für die Schuld der Menschen. Nach drei Tagen kam er wieder zurück ins Leben und hatte den Tod überwunden. Jesus lebt! (Römer 3, 23+24; 1. Korinther 15, 3+4)

8. Für jeden Menschen hat Gott ein Angebot. Weil wir einen freien Willen haben, kann jeder selbst entscheiden, ob er das Opfer, das Jesus gebracht hat, auch für sich persönlich in Anspruch nehmen will. Derjenige, der dieses Geschenk bewusst annimmt und ihm sein Leben anvertraut, erfährt Erlösung von der Sünde. Er kommt mit Gott wieder ins Reine (Johannes 1,12). Die Bibel nennt das Wiedergeburt. Aber das ist noch nicht alles.

9. Ewiges Leben mit Gott, das ist die Perspektive! Durch den Glauben werden wir neue Menschen. Gott vergibt uns unsere Schuld und schenkt uns den Heiligen Geist und ewiges Leben. Von diesem Moment an stehen wir unter seiner wunderbaren Fürsorge. Nichts kann uns mehr von der Liebe Gottes trennen. Wir sind seine Kinder geworden (Römer 8, 38+39).

10. Jesus Christus kommt wieder. Noch ist er bei Gott im Himmel, aber eines Tages kommt Jesus wieder, das hat er versprochen. Er holt dann alle zu sich, die an ihn glauben und ihm ihr Leben anvertraut haben. Dieser Tag kommt näher. Beim Herrn Jesus im Himmel zu sein bedeutet: Nie mehr Trauer, Angst, Krankheit, Streit, Not, Tränen ... Nur ewige Freude. (1. Thessalonicher 4, 13-16; Offenbarung 21, 4) Sind Sie dabei?

Eigentlich ist es nicht schwer, eine persönliche Beziehung mit Jesus zu beginnen. Wenn Sie das aufrichtig wollen, bekennen Sie ihm Ihre Schuld und bitten Sie ihn, in Ihr Leben zu kommen. Ein solches Gebet kann z.B. so lauten: „Herr Jesus Christus, ich brauche dich und will mit dir leben. Du kennst meine Schuld und kannst sie wegnehmen. Danke, dass du am Kreuz für mich gestorben bist. Nimm mein Leben und sei mein Herr und Erlöser. Mache aus mir einen Menschen, wie du ihn haben möchtest. Ich freue mich darauf, dein Kind sein zu dürfen. Bitte führe und leite mich.“

Beten Sie. Jesus hört Ihr Gebet und zeigt Ihnen Menschen, die Sie im Glauben stärken und mit denen Sie zusammen Gottes Wort, die Bibel, erkunden können.

Schritte zu Jesus