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Das Geheimnis des Glücks

Der indische Prediger Sundar Singh hat einmal gesagt: „Jesus ist die Nummer eins. Stellen wir die Eins an die Spitze und fügen nach rechts hin eine Anzahl Nullen an, so wird die Summe immer größer; denn die Eins steht an der Spitze. Setzen wir aber die Nullen nach links hin an, dass die Eins am Schluss steht, werden alle diese Nullen bedeutungslos bleiben. Jesus ist die Eins. Wer ihn ans Ende stellt, bleibt eine hoffnungslose Null. Wer ihn an die Spitze stellt, wird aufgewertet und wichtig.“

Was ist im neuen Jahr unsere Nummer eins? Setzen Sie bitte ein: das eigene Auto, das eigene Haus, das sichere Alter, ein harter Euro, ein gutes Zeugnis…? Jesus nennt das Entscheidende in der Bergpredigt: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und trachtet nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen.“ (Mt. 6, 33) D. h.

Wo Ehrfurcht ist vor Gott, wo wir uns ehrlich mühen um die Sache Gottes auf Erden, da werden unsere Fragen, an denen wir uns wund reiben, gelöst; da werden Dinge möglich, die von uns aus gesehen unmöglich scheinen. Wenn Jesus hinweist auf „alles andere“, so denkt er ja eben an unsere konkreten Nöte, die persönlichen und die weltweiten Sorgen, die so genannten Realitäten. Diese Realitäten kosten immer wieder Tränen, Leiden, Flüche, Verzweiflung. Wir wollen sie ohne Gott lösen mit Schlichen, Gerissenheit und im Notfall mit Gewalt und schlittern so immer tiefer hinein in eine Welt, die auf der einen Seite voller Triumphe des menschlichen Geistes, auf der anderen Seite schlimmer Rückfall in tiefste Barbarei und Unmenschlichkeit ist. Wann hören wir auf den Sohn Gottes aus Galiläa? Seine Botschaft hallt auch in das vor uns liegende Jahr 2012 hinein, auch in das hinterste Krankenzimmer hinein: Sorgt euch um meine Sache, um mein Reich auf Erden, alles andere, wirklich alles andere, das euch drückt und plagt, löst euch Gott dazu! Das ist das Evangelium, das Geheimnis des Glücks.

Pastor Klaus Dörrie

Erschienen als „Quergedacht“ im Langenhagener Echo, Januar 2012

 

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